Cloud-Speicher fürs iPhone: Die besten iCloud-Alternativen
Cloud-Speicher fürs iPhone im Vergleich – iCloud, Google Drive, Dropbox, Tresorit, Proton Drive, pCloud und Filen mit Preisen, Verschlüsselung und iOS-Integration.
Apples iCloud ist auf jedem iPhone vorinstalliert und funktioniert einfach. Fotos, Kontakte, Notizen – alles synchronisiert sich im Hintergrund. Aber die 5 GB Gratisspeicher sind schnell voll, die Preise für mehr Platz sind nicht die günstigsten, und wer seine Daten lieber in Europa oder Ende-zu-Ende-verschlüsselt wissen will, schaut sich nach Alternativen um.
In diesem Vergleich schaue ich mir die wichtigsten Cloud-Speicher fürs iPhone an: von den großen Namen wie Google Drive und Dropbox bis zu datenschutzstarken Alternativen wie Tresorit, Proton Drive und Filen. Mit konkreten Preisen, ehrlichen Vor- und Nachteilen und einer klaren Empfehlung am Ende.
Kurz zur Begriffserklärung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) heißt, dass deine Dateien schon auf dem iPhone verschlüsselt werden, bevor sie hochgeladen werden. Der Anbieter kann sie selbst nicht öffnen. Zero-Knowledge ist das gleiche Prinzip aus Anbietersicht: Selbst wenn die Polizei kommt, kann der Anbieter nichts herausgeben, weil er die Schlüssel nicht hat.
iCloud+ – der Platzhirsch
iCloud ist der Standard auf dem iPhone. Fotos, iMessage, Backups, Passwörter, Safari-Tabs – alles läuft über iCloud. Keine andere Cloud ist so tief in iOS integriert.
Preise (monatlich):
| Speicher | Preis |
|---|---|
| 5 GB | kostenlos |
| 50 GB | 0,99 € |
| 200 GB | 2,99 € |
| 2 TB | 9,99 € |
| 6 TB | 29,99 € |
| 12 TB | 59,99 € |
Wer bereits Apple Music, TV+ oder Arcade nutzt, kann mit einem Apple One-Abo sparen: Das Einzelabo (19,95 €/Monat) enthält 50 GB iCloud+, das Familienabo (25,95 €) 200 GB und das Premiumabo (37,95 €) 2 TB.
Vorteile:
- Tiefste iOS-Integration (Fotos, Backups, Schlüsselbund, Dateien-App)
- Familienfreigabe für bis zu 5 Personen
- iCloud Private Relay und E-Mail-Adressen verbergen (ab 50 GB)
- Automatische iPhone-Backups
Nachteile:
- Nur 5 GB kostenlos – bei einem 256-GB-iPhone absurd wenig
- Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Daten (nur mit aktiviertem Erweiterter Datenschutz)
- Außerhalb des Apple-Ökosystems umständlich (Windows-App existiert, ist aber nicht gut)
- Kein Jahresabo – nur monatliche Zahlung
Seit iOS 16.2 lässt sich der “Erweiterte Datenschutz für iCloud” aktivieren. Damit werden fast alle iCloud-Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt – auch Fotos, Notizen und Backups. Das geht unter Einstellungen → [dein Name] → iCloud → Erweiterter Datenschutz. Sollte jeder aktivieren, der nicht gerade einen iCloud-Wiederherstellungs-Code verlieren möchte.
Google Drive – am meisten Gratisspeicher
In Google Drive können Sie alle Ihre Dateien sicher speichern und von jedem beliebigen Gerät aus darauf zugreifen. Auße…
Für wen: Wer 15 GB kostenlos braucht und Google-Dienste wie Gmail, Docs und Sheets nutzt.
Google bietet mit 15 GB den großzügigsten Gratisspeicher aller großen Anbieter. Der Haken: Diese 15 GB teilen sich Gmail, Google Fotos und Drive. Wer viele Mails mit Anhängen bekommt, hat schneller weniger Platz als gedacht.
Preise (Google One, monatlich):
| Speicher | Preis |
|---|---|
| 15 GB | kostenlos |
| 100 GB | 1,99 € |
| 200 GB | 2,99 € |
| 2 TB | 9,99 € |
Vorteile:
- 15 GB kostenlos – dreimal so viel wie iCloud
- Hervorragende Zusammenarbeit mit Google Docs, Sheets und Slides
- Plattformübergreifend (iOS, Android, Windows, macOS, Web)
- Google One-Familienfreigabe für bis zu 5 Personen
Nachteile:
- Geteilter Speicher mit Gmail und Google Fotos
- Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – Google kann deine Dateien theoretisch einsehen
- Datenschutz: Server stehen in den USA, Geschäftsmodell basiert auf Daten
- Dateien-App-Integration funktioniert, ist aber nicht so nahtlos wie iCloud
Dropbox – der Pionier
Für wen: Wer zuverlässige Synchronisation über alle Plattformen braucht und Dateien häufig mit anderen teilt.
Dropbox war 2008 der erste Cloud-Speicher, den man wirklich benutzen wollte. Die App funktioniert auf dem iPhone solide: Dateien lassen sich offline verfügbar machen, automatische Kamera-Uploads sind an Bord, und die Integration in die Dateien-App klappt.
Preise:
| Plan | Speicher | Preis (monatlich) |
|---|---|---|
| Basic | 2 GB | kostenlos |
| Plus | 2 TB | 11,99 € |
| Professional | 3 TB | 19,99 € |
Vorteile:
- Extrem zuverlässige Synchronisation
- Hervorragender File-Sharing mit Linkfreigabe, Passwortschutz und Ablaufdatum
- Integration in die iOS-Dateien-App
- 30 Tage Dateiversionierung (180 Tage bei Professional)
Nachteile:
- Nur 2 GB kostenlos – das reicht für fast nichts
- Kein günstiger Einstiegstarif zwischen kostenlos und 12 €/Monat
- Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Standardtarif
- Plus-Tarif nur auf 3 Geräte beschränkt
Microsoft OneDrive – für Office-Nutzer
Beginnen Sie mit 5 GB kostenlosem Cloudspeicher, oder führen Sie ein Upgrade auf ein Microsoft 365-Abonnement aus, um 1…
Für wen: Wer Microsoft 365 bereits hat und Word, Excel, PowerPoint am iPhone nutzt.
OneDrive allein ist kein besonders spannendes Angebot. Aber wer ein Microsoft-365-Abo hat (ab 7 €/Monat), bekommt 1 TB OneDrive-Speicher dazu – und das ist ein guter Deal. Die iPhone-App integriert sich in die Dateien-App und bietet automatische Kamera-Uploads.
Preise:
| Plan | Speicher | Preis |
|---|---|---|
| Basic | 5 GB | kostenlos |
| Microsoft 365 Single | 1 TB | 7,00 €/Monat |
| Microsoft 365 Family | 6 TB (je 1 TB) | 10,00 €/Monat |
Vorteile:
- 1 TB Speicher inklusive bei Microsoft 365 – für Office-Nutzer ein No-Brainer
- Gute iOS-Integration mit Dateien-App und automatischen Uploads
- Familienplan: 6 Personen mit je 1 TB
- Personal Vault mit zusätzlicher Authentifizierung für sensible Dateien
Nachteile:
- Nur 5 GB kostenlos ohne Microsoft-365-Abo
- Ohne Office-Abo nicht besonders attraktiv
- Server in den USA (für EU-Kunden optional auch EU-Server)
- Keine durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Tresorit – das Schweizer Bankschließfach
End-to-end encrypted file sync & sharing app that lets you store, sync and share files securely and easily.
Für wen: Wer maximale Sicherheit braucht und bereit ist, dafür mehr zu zahlen – Ärzte, Anwälte, Selbstständige mit sensiblen Kundendaten.
Tresorit ist der Mercedes unter den Cloud-Speichern: teuer, aber mit Abstand am sichersten. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist Standard, nicht optional. Zero-Knowledge-Architektur bedeutet: Selbst Tresorit kann deine Dateien nicht lesen. Server stehen in der Schweiz und den Niederlanden. Unabhängig auditiert.
Preise:
| Plan | Speicher | Preis (jährlich) |
|---|---|---|
| Free | 3 GB | kostenlos |
| Personal | 1 TB | 11,99 €/Monat |
| Professional | 4 TB | 33,99 €/Monat |
Vorteile:
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Dateien, immer
- Zero-Knowledge: Tresorit selbst hat keinen Zugriff auf deine Daten
- Server in der Schweiz und EU – DSGVO-konform
- Unabhängig auditiert (Ernst & Young)
- iPhone-App mit automatischem Kamera-Upload und Dokumentenscanner
Nachteile:
- Deutlich teurer als die Konkurrenz
- Nur 3 GB im kostenlosen Tarif
- Keine Lifetime-Pläne
- Gehört seit 2021 zur Schweizer Post – für manche ein Pluspunkt, für manche nicht
Proton Drive – vom Macher von ProtonMail
Proton Drive bietet privaten und sicheren Speicher für deine Dateien und Fotos. Mit Proton Drive kannst du wichtige Dok…
Für wen: Wer bereits Proton Mail oder ProtonVPN nutzt und ein durchgängig verschlüsseltes Ökosystem will.
Proton Drive kommt aus dem gleichen Haus wie ProtonMail und ProtonVPN – mit Sitz in der Schweiz und dem gleichen Fokus auf Privatsphäre. Alle Dateien sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch Dateinamen und Metadaten. Die iPhone-App ist mittlerweile gut ausgereift und unterstützt seit 2025 auch native Suche.
Preise:
| Plan | Speicher | Preis |
|---|---|---|
| Free | 5 GB | kostenlos |
| Drive Plus | 200 GB | 4,99 €/Monat (oder 35,88 €/Jahr) |
| Proton Unlimited | 500 GB | 9,99 €/Monat |
Proton Unlimited enthält neben Drive auch Mail, VPN, Pass (Passwortmanager) und Calendar – ein komplettes Privatsphäre-Ökosystem. Für 12,99 €/Monat gibt es den Family-Tarif mit 3 TB für bis zu sechs Personen.
Vorteile:
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Dateien, Dateinamen und Metadaten
- Schweizer Datenschutzrecht + DSGVO-konform
- 5 GB kostenlos – großzügig für einen verschlüsselten Dienst
- Proton Unlimited bündelt Mail, VPN, Drive und Passwortmanager
- Open Source (alle Apps auditiert)
Nachteile:
- Maximal 500 GB im Einzelplan – wenig im Vergleich
- Desktop-Sync funktioniert, ist aber nicht so flott wie bei Dropbox
- Keine Office-Integration (eigene Proton Docs noch in Beta)
pCloud – Lifetime-Deal aus der Schweiz
Für wen: Wer einmal zahlen und für immer nutzen will – und wem optionale Verschlüsselung reicht.
pCloud ist der einzige große Anbieter mit echten Lifetime-Plänen: Einmal zahlen, für immer nutzen. Server stehen wahlweise in den USA oder Luxemburg (EU). Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (pCloud Crypto) kostet allerdings extra – im Standardtarif sind Dateien serverseitig verschlüsselt, aber pCloud hat theoretisch Zugriff.
Preise:
| Plan | Speicher | Jahresabo | Lifetime |
|---|---|---|---|
| Free | 10 GB | kostenlos | – |
| Premium | 500 GB | 49,99 €/Jahr | 199 € |
| Premium Plus | 2 TB | 99,99 €/Jahr | 399 € |
| Ultra | 10 TB | 199,99 €/Jahr | 799 € |
| Crypto (Zusatz) | – | 49,99 €/Jahr | 150 € |
Family-Lifetime-Pläne (bis 5 Personen) gibt es ebenfalls. Aktionen mit deutlichen Rabatten laufen quasi dauerhaft – wer wartet, bekommt die 2 TB Lifetime regelmäßig für unter 280 €.
Vorteile:
- Lifetime-Pläne – nach 3-4 Jahren günstiger als jedes Abo
- 10 GB kostenlos
- Integrierter Mediaplayer für Musik und Videos in der Cloud
- Wahlweise EU- oder US-Server
- Virtuelles Laufwerk: Dateien werden nicht lokal gespeichert
Nachteile:
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kostet extra (pCloud Crypto)
- Ohne Crypto hat pCloud theoretisch Zugriff auf deine Dateien
- Lifetime-Modell birgt Risiko: Was passiert, wenn die Firma schließt?
- iPhone-App funktional, aber nicht die hübscheste
Filen – der deutsche Geheimtipp
Filen is everything you need for storing your photos, videos and documents secure and encrypted in the cloud.
Für wen: Wer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als Standard will, ohne Aufpreis – und Wert auf deutsche Server legt.
Filen ist ein junger Anbieter aus Deutschland, der alles richtig macht, was Datenschutz angeht: AES-256-Verschlüsselung, Zero-Knowledge-Architektur, Server in deutschen Tier-IV-Rechenzentren – und das alles bereits im kostenlosen Tarif mit 10 GB. Kein anderer Dienst bietet so viel Sicherheit zu diesem Preis.
Preise:
| Plan | Speicher | Preis |
|---|---|---|
| Free | 10 GB | kostenlos |
| Pro I | 100 GB | 1,99 €/Monat |
| Pro II | 500 GB | 3,99 €/Monat |
| Pro III | 2 TB | 8,99 €/Monat |
Lifetime-Pläne hat Filen Ende 2025 eingestellt – nur noch der kleine Starter Lifetime ist aktiv. Wer einen Pro-Lifetime ergattert hat, behält ihn natürlich. Family- und Business-Pläne sind für 2026 angekündigt.
Vorteile:
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Konten, auch kostenlos
- Zero-Knowledge: Filen kann deine Daten nicht lesen
- Server ausschließlich in Deutschland – DSGVO nativ
- 10 GB kostenlos mit voller Verschlüsselung
- Open Source
- Automatischer Kamera-Upload in der iPhone-App
Nachteile:
- Kleines Team – weniger Ressourcen als Google oder Apple
- Noch nicht so ausgereift wie etablierte Anbieter
- Keine Lifetime-Pläne mehr (nur kleiner Starter-Tarif)
- Weniger Integrationen mit Drittanbieter-Apps
Sync.com – stiller Kanadier mit starker Verschlüsselung
Sync’s encrypted cloud storage keeps your files safe, secure and private. Access your files from all of your computers …
Für wen: Wer Zero-Knowledge-Verschlüsselung will und einen etablierten, unabhängigen Anbieter bevorzugt.
Sync.com ist ein kanadischer Dienst, der seit Jahren konstant gute Bewertungen bekommt. Das Alleinstellungsmerkmal: Zero-Knowledge-Verschlüsselung ist im Preis inbegriffen – bei jedem Plan, auch dem kostenlosen. Die iPhone-App ist solide, wenn auch nicht so feature-reich wie die Desktop-Version.
Preise (jährlich gezahlt):
| Plan | Speicher | Preis |
|---|---|---|
| Free | 5 GB | kostenlos |
| Solo Basic | 2 TB | ca. 8 $/Monat |
| Solo Professional | 6 TB | ca. 20 $/Monat |
Vorteile:
- Zero-Knowledge-Verschlüsselung bei allen Plänen
- 5 GB kostenlos mit voller Verschlüsselung
- 30 Tage Dateiversionierung
- Etabliert seit Jahren, guter Ruf
Nachteile:
- Server in Kanada – nicht EU, aber kanadisches Datenschutzrecht ist solide
- iPhone-App funktional, aber nicht besonders modern
- Preise nur in USD
- Weniger bekannt, kleinere Community
Vergleichstabelle: Alle Anbieter auf einen Blick
| Anbieter | Kostenlos | 2 TB Preis/Jahr | E2E Standard | Server | iOS-App |
|---|---|---|---|---|---|
| iCloud | 5 GB | 119,88 € | Nein* | USA/EU | ★★★★★ |
| Google Drive | 15 GB | 119,88 € | Nein | USA | ★★★★☆ |
| Dropbox | 2 GB | 143,88 € | Nein | USA | ★★★★☆ |
| OneDrive | 5 GB | 84 €** | Nein | USA/EU | ★★★★☆ |
| Tresorit | 3 GB | 143,88 € (1 TB) | Ja | CH/EU | ★★★★☆ |
| Proton Drive | 5 GB | – (max 500 GB) | Ja | CH | ★★★★☆ |
| pCloud | 10 GB | 99,99 € | Nein*** | EU/USA | ★★★★☆ |
| Filen | 10 GB | ca. 96 €**** | Ja | DE | ★★★☆☆ |
| Sync.com | 5 GB | ca. 96 $ | Ja | CA | ★★★☆☆ |
* Mit Erweiterter Datenschutz aktivierbar ** Microsoft 365 Single mit 1 TB *** Crypto-Modul separat buchbar **** Pro III monatlich gezahlt
Meine Empfehlung
Die richtige Cloud hängt davon ab, was dir wichtiger ist: Komfort oder Kontrolle.
Für die meisten iPhone-Nutzer bleibt iCloud die beste Wahl. Nichts synchronisiert Fotos, Backups und Passwörter so nahtlos. Aktiviere den erweiterten Datenschutz, nimm das 200-GB-Abo für 2,99 € und du bist gut aufgestellt. Wer auf dem iPhone Speicherplatz freigeben möchte, fährt mit den iCloud-Fotos-Optionen am einfachsten.
Für Datenschutz-Bewusste ist Filen der spannendste Anbieter: Deutsche Server, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ab dem kostenlosen Plan, faire Preise. Wer bereits im Proton-Ökosystem ist (Mail, VPN), greift zu Proton Drive – das wächst schnell und das Gesamtpaket überzeugt.
Für den besten Deal ist pCloud mit dem Lifetime-Plan schwer zu schlagen: Einmal 399 € für 2 TB, und nach gut drei Jahren hat sich das gegenüber jedem Abo amortisiert. Mit den fast immer laufenden Aktionen (50–60 % Rabatt) wird es nochmal attraktiver. Denk aber daran, die Crypto-Option dazuzubuchen, wenn dir Verschlüsselung wichtig ist.
Für Office-Nutzer ist OneDrive im Microsoft-365-Abo kaum zu toppen: 1 TB Speicher plus Word, Excel und PowerPoint für 7 € im Monat.
Häufige Fragen
Ist iCloud sicher genug?
Mit aktiviertem Erweiterter Datenschutz verschlüsselt iCloud fast alle Daten Ende-zu-Ende. Ohne diese Einstellung hat Apple theoretisch Zugriff auf deine Fotos, Backups und Dokumente. Aktiviere die Funktion unter Einstellungen → [dein Name] → iCloud → Erweiterter Datenschutz. Wichtig: Du musst dabei einen Wiederherstellungs-Code oder Wiederherstellungs-Kontakt einrichten – verlierst du beides, sind die Daten weg.
Kann ich mehrere Cloud-Dienste parallel nutzen?
Ja, und das ist oft sinnvoll. Viele nutzen iCloud für Fotos und Backups, aber einen verschlüsselten Dienst wie Tresorit oder Filen für sensible Dokumente. Alle genannten Apps integrieren sich in die iOS-Dateien-App.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ein Anbieter pleitegeht?
Bei Abo-Diensten hast du in der Regel eine Kündigungsfrist und Zeit zum Export. Bei Lifetime-Deals (pCloud) trägst du das Risiko mit – pCloud ist aber seit 2013 am Markt und profitabel. Generell gilt: Wichtige Dateien nie nur in einer Cloud speichern.
Welcher Cloud-Speicher ist am besten für Fotos?
Für iPhone-Nutzer ist iCloud Fotos am komfortabelsten: automatischer Upload, optimierter Speicher auf dem Gerät und nahtlose Synchronisation mit dem Mac. Google Fotos bietet 15 GB kostenlos und eine exzellente Suche, speichert Fotos aber nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Brauche ich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
Für Urlaubsfotos und Rezeptsammlungen eher nicht. Für Steuerbescheide, Gesundheitsdaten, Ausweiskopien oder geschäftliche Dokumente: unbedingt. Im Zweifel lieber mit Verschlüsselung – es kostet bei Filen und Proton Drive keinen Cent extra.
Welche Cloud ist DSGVO-konform?
Filen (Server in Deutschland), Tresorit und Proton Drive (Schweiz, plus EU-Datenschutzabkommen) sind die saubersten Optionen. Bei Google, Dropbox und OneDrive landen Daten in den USA – dort gelten andere Gesetze, und der CLOUD Act erlaubt US-Behörden Zugriff. Für reine Privatpersonen meist unkritisch, für Selbstständige mit Kundendaten relevant.